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Ein Theaterstück über Bolivien | Berliner Compagnie

4 Schauspieler stehen an einer Feuertonne - Foto: BC

Eine Schweigeminute für Che Guevara   © Wulf Jahn

Ihr Ziel: gut leben. Das haben sich die Bolivianer in die Verfassung geschrieben. Dafür kämpfen sie. Und mit dem "Vivir bien" ist auch gemeint: Keine Ausbeutung von Menschen durch Menschen. Und: Kein Raubbau an der Natur.

500 Jahre wurden die Indios in den Anden Südamerikas unterdrückt, ihre reichen Bodenschätze ausgebeutet. Ihr Gold schmückt die Kirchen von Augsburg und anderswo in Europa. Im Land zurück geblieben sind Bergarbeiter, deren durchschnittliche Lebenszeit 35 Jahre beträgt.

Nun spielt sich vor unseren Augen ein neues Kapitel in der Geschichte der Indigenen ab. Die Geschichte eines Volkes, das sich - seitdem dort ein Indigener als Staatsoberhaupt in den Regierungspalast eingezogen ist - befreit von Ausbeutung und Unterdrückung, das dabei in neue Widersprüche gerät, das aber nicht aufgibt in seinem Kampf um Würde und Souveränität.

Die Berliner Compagnie bringt die Ereignisse in einem rasanten Stück auf die Bühne. 

 

Credits  Stück: Helma Fries, Regie: Elke Schuster, Musik: Rudolf Stodola, Regieassistenz: Camilla C. Körner
Ensemble: Rondo Beat, H.G. Fries, Jean-Theo Jost, Angelika Warning

Premiere: 18. Sept. 2015 in Vallendar, Rheinland-Pfalz

Aufführungen siehe Veranstaltungskalender
Information + Buchung: Karin Fries Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!