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Stück für zwei Schauspielerinnen, zwei Tänzerinnen und Video | Theater der Frauen 1999

Frau im Rollstuhl - Szenenbild In Abwesenheit der Menschen 1999

Angelika Warning und Liane Düsterhöft (stehend)  © Nicole Woischwill

Die Silvesternacht 1999: die Zeichen stehen auf Zukunft. Im Milleniumstaumel, während "die größte Party aller Zeiten" läuft, stirbt eine Frau. 

Doch sie stirbt nicht fügsam, sie rebelliert im Angesicht des Todes und der müßigen Frage, "was wäre gewesen, wenn...". Als Sterbende wirft sie die Zwänge über Bord, die sie als Lebende am Leben gehindert haben, in "In Abwesenheit der Menschen" ergreift sie Besitz von sich, als Gegenstand ihrer Lust, und macht sich die Welt zu eigen als Objekt ihres Begehrens.
Die Grundlage der Inszenierung bildet die Bühnenfassung des Monologs "Ende eines Gedankens“ von Christina Khanji.

"Angelika Warning ist eine beeindruckende Schauspielerin, groß und ruhig, eine wandelnde Demonstration dafür, dass man nicht die Maße von Claudia Schiffer braucht, um in Dessous toll auszusehen." Berliner Zeitung, 15.12.1999

"Ein mehrdimensionales Ganzes... Frauentheater at its best!" Kulturnews, Dezember 1999

Credits  Regie: Christina Khanji | Schauspielerinnen: Liane Düsterhöft, Angelika Warning | Tänzerinnen: Sibylle Günther, Sylvia Sadowski | Video: Rena Giefer (ConVoi Film Berlin)
Premiere 1999 im Theater Zerbrochene Fenster, Berlin